Social Networks: Monetization on-the-go

In der derzeitigen wirtschaftlichen Situation stehen Social Networks mehr denn je unter Druck ihre Geschäftsmodelle zu monetarisieren. In den letzten Jahren haben sich weltweit Social Networks im Netz etabliert, Heerscharen an Usern generiert und ordentlich Buzz erzeugt.

Da das werbefinanzierte Modell bisher nicht wirklich greift, drängt sich die Frage auf, welche alternativen Mittel es gibt, die Geschäftsmodelle profitabel zu machen.

Vielleicht kann hier sogar von der good old economy gelernt werden, in der oftmals etablierte Marken durch so genannte Line Extension in andere Geschäftsbereiche übertragen werden und damit auch die Umsatzquelle erweitert wird. Bestes Beispiel: Die Marke Bild, neben dem Flagship Bild gibt es ComputerBild, AutoBild, SportBild und im Internet bild.de.

Wenn Social Networks nun also Millionen von Mitgliedern haben, denen es in erster Linie um den Austausch mit Freunden geht, warum nicht einen echten Mehrwert bieten durch die Erweiterung der Marke in den Mobilfunkmarkt? Technisch gesehen halten sich die Kosten einen MVNO (Mobile Virtual Network Operator) zu gründen in Grenzen. Es ist in der Regel das Marketing für die Kundenakquise, das teuer ist. Und genau dies bleibt den Social Networks erspart, schließlich haben sie bereits Mitglieder. Hier können ab SIM Karte 1 Umsätze generiert werden und auf die Zielgruppe zugeschnittene Tarife und Tarifoptionen angeboten werden, beispielsweise ein MMS Paket zum Hochladen von Fotos oder ein spezieller Tarif, der die Telefonie unter den Mitgliedern, also innerhalb desselben Mobilfunknetzes, besonders attraktiv macht. Viele weitere Features bis hin zum maßgeschneiderten Handy sind hier denkbar.

Beispielsweise die Firma Brand Mobile mit Sitz in Düsseldorf konzentriert sich auf Line Extension von etablierten Marken in den Mobilfunkmarkt.

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